Zugangstechnik

Neueste alpine Materialien und Techniken, die von der Industrie speziell für das Arbeiten an Fassaden und Masten weiterentwickelt wurden, ermöglichen es uns schnell und sicher Arbeiten an Orten durchzuführen, die sich in hoher Höhe und oft schwer zugänglich befinden.

 

Wir benötigen keine Gerüste, Hebebühnen und Kräne. Somit entfällt auch deren schwerfälliger Transport und Aufbau. Wir sind schnell vor Ort und unsere Ausrüstung passt in einen Rucksack. Mit geringem Aufwand erledigen wir komplizierte Arbeiten schnell und flexibel. Industriealpinisten stören nicht andere ausführende Firmen, Anrainer oder den normalen Betrieb.

 

Obwohl das Abseilen an Fassaden mit Gefahr in Verbindung gebracht wird, ist der Zugang durch Seiltechnik hochgradig sicher. Die verwendeten Materialien sind geprüft und verfügen über das EU Prüfzeichen CE. Unsere Mitarbeiter führen ihre Arbeiten in Berücksichtigung des gültigen Arbeitnehmer- und Bauarbeiterschutz- gesetzes durch.

 

Grundsätze der Höhenarbeit am Seil:

 

  • Gefahrenanalyse vor Beginn der Positionierung
  • Höhenarbeitsplätze sind keine Alleinarbeitsplätze. Es müssen immer 2 Industriekletterer vorhanden sein und ein Rettungskonzept erstellt werden.
  • Arbeitsverfahren muss unter Verwendung von 2 getrennt voneinander angebrachten Seilen (Arbeits- und Sicherungsseil) erfolgen.
  • Werkzeuge und dgl. werden gegen Hinunterfallen gesichert.
  • Bereiche unterhalb der Arbeitsstelle werden gesichert und abgesperrt.

 

Anschlagmöglichkeiten der persönlichen Schutzausrüstung:

 

Für den Anschlag günstige Elemente die augenscheinlich einer statischen Belastung von 10KN standhalten, können generell verwendet werden. Das können zB. Bäume oder Stahlträger sein. Sind keine geeigneten Teile vorhanden, gibt es die Möglichkeit spezielle Anschlageinrichtungen zu errichten: Dachsicherungshaken, Mastschellen, durchdringungsfreie Anschlagsysteme,... verbaut werden Elemente die Baumusterprüfungen unterzogen wurden.

 

IRATA zertifizierte Mitarbeiter

 

IRATA steht für Industrial Rope Access Trade Association. Der Verband wurde vor 25 Jahren in England für Arbeiten am Seil an Ölplattformen gegründet. Inzwischen ist der IRATA-Standart weltweit auf allen Kontinenten in über 50 Ländern anerkannt und hat etwa 70.000 ausgebildete Techniker.

Das Arbeiten in großer Höhe oder an engen oder schwer zugänglichen Orten erfordert besondere Fähigkeiten. Durch die Allgemeinen Anforderungen wird gewährleistet, dass alle IRATA-angehörigen Höhenarbeiter diese Fähigkeiten besitzen, indem die Notwendigkeit für eine umfassende Ausbildung und regelmäßige Anpassungsfortbildungen ausführlich beschrieben wird. Diese Kurse werden überall auf der Welt an speziellen Standorten durch qualifizierte Ausbilder, die selbst IRATA-Mitglieder sind, angeboten. Außerdem werden Höhenarbeiter unabhängig geprüft, um ganz sicherzugehen, dass die hohen IRATA-Standards eingehalten werden.

 

 

 

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